„Trinkwasser“- Initiative bedroht die naturnahe Alpwirtschaft

Als sehr naturnahe Produktionsweise ist die Alpwirtschaft auf den ersten Blick wenig von der Trinkwasser-Initiative betroffen. Aber sie bedrohen diese massiv: Da auch im Tal keine Zusammenarbeit zwischen den Betrieben in den Bereichen Hofdünger und Futter mehr möglich ist, werden auch viele Tierhaltungs-Betriebe aufgeben müssen. Dadurch wird es auch kaum noch Tiere für die Bestossung der Alpen geben. Ebenfalls gefährlich für die Alpwirtschaft sind die strukturellen Auswirkungen der Initiative auf die Wertschöpfungsketten weil regionale Vermarktungskanäle nicht mehr rentabel betrieben werden könnten. Der SAV erklärt im folgendem Artikel, warum die Alpwirtschaft durch diese Initiative bedroht ist.

Artikel Alpwirtschaft und Trinkwasserinitiative

Diese Zusammenhänge sind für Aussenstehende nicht einfach zu verstehen. Der SAV fordert deshalb mit der Alpwirtschaft verbundene Personen auf, die Situation Freunden, Bekannten und Kunden zu erklären. Bei den kantonalen Bauernverbänden können Sie gratis z.B. Flyer, Argumentarien und Plakate bestellen. Engagieren Sie sich und nutzen Sie die Hilfsmittel! Erklären Sie die Problematik ihren nicht-landwirtschaftlichen Bekannten und Kunden (Botschaften und Faktencheck)! Viele Informationen und Videos zum Teilen (z.B. auf sozialen Netzwerken) finden Sie hier: verantwortungsvolle-landwirtschaft.ch/