
UNO-Jahr der Weiden und HIrten
2026 ist das internationale Jahr der Weiden und Hirten. Zusammen mit dem Schweizer Bauernverband (SBV), der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) sowie Helvetas, organisiert der SAV während dem ganzen Jahr verschiedene Aktivitäten, um das UNO-Jahr in der Schweiz sichtbar zu machen.
In der Geschichte der Menschheit gehört die Haltung von Tieren zu den ältesten Formen von Landwirtschaft. Entsprechend vielfältig sind die Weidelandschaften und Tierhaltungskulturen auf der ganzen Welt. Auf rund zwei Drittel der globalen Landwirtschaftsfläche wächst nur Gras. Deshalb haben Weiden wichtige Funktionen in der Landpflege und der Lebensmittelproduktion, sie erbringen verschiedene Ökosystemdienstleistungen im Bereich Klimaschutz und Biodiversität und bereichern direkt und indirekt unsere Kultur. Gleichzeitig steht die Weidewirtschaft vor grossen wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen.
Im Grasland Schweiz haben die Menschen, welche die Nutztiere betreuen, eine zentrale Rolle. Die Bergbäuerin Corina, die Schafhirtin Sarah, die Älplerin Livia und der Älpler Erich berichten während des ganzen Jahres mit kurzen Videobeiträgen aus ihrem Arbeitsleben.
Am 25. September hat in Naters (VS) eine Tagung stattgefunden, an der Akteurinnen und Akteure aus Praxis, Wissenschaft, Politik und internationalen Organisationen zusammengebracht wurden. Gemeinsam diskutierten diese Lösungsansätze für eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Entwicklung. Nationale Erfahrungen wurden dabei mit internationalen Perspektiven verbunden. Mit einer Deklaration (das Dokument wird in demnächst veröffentlicht) setzten die Teilnehmenden ein gemeinsames Zeichen für eine lebendige und zukunftsfähige Weidewirtschaft.